Durch eine Schenkung Ludwigs des Deutschen 860 kam Salzburg in den Besitz der Gegend.
Taggenbrunn wurde auf den Überresten einer keltisch-römischen Ringwallsiedlung (6. Jahrhundert vor Christus) im 1. Drittel des 12. Jahrhundert von Tagenus von Pongau im Auftrage des Erzbistums Salzburg erbaut.
Erstmals ist Taggenbrunn 1142 urkundlich erwähnt (Rahuinus de Takkenbrunnen), ausdrücklich als Burg bgennant 1240 (Castrum).
In der Fehde zwischen dem Salzburger Erzbischof und Philipp von Spannheim, in die auch Herzog Ulrich der III. von Kärnten zugunsten seines Bruders Philipp eingriff wurde die Burg1258 zerstört und 1268 wieder aufgebaut.
1308 fällt Kärnten an Habsburg und Friedrich der III. (der Schöne) beruft Ottokar von Liechtenstein zum Hauptmann von Kärnten. Salzburg räumt diesem Taggenbrunn als Wohnsitz ein.
Kärnten wird von Taggenbrunn aus regiert.
1479 öffnet Erzbischof Bernhard von Keutschach den Ungarn, mit denen er gegen Friedrich dem IV verbündet war, die Feste Taggenbrunn, die anschließend von der kaiserlichen Truppe zerstört wird.
Bis 1494 verbleibt Taggenbrunn in kaiserlichem Besitz. Zu diesem Zeitpunkt gibt Friedrichs Sohn, Maximilian der I., Taggenbrunn wieder an das Erzbistum Salzburg.
Von 1497 bis 1503 moderne Befestigung unter Erzbischof Leonhard von Keutschach, sowie Errichtung der Wirtschaftsgebäude. Salzburger Hauspfleger und Amtsleute saßen auf Taggenbrunn bis 1692.
Als durch den Reichsdeputationshauptschluß 1803 Salzburg als souveränes Fürstentum zu bestehen aufhörte, fiel Taggenbrunn an Österreich und wurde Staatsdomäne. Seit Anfang des 19. Jahrhunderts war Taggenbrunn bereits eine Ruine.
Seit 1883 ist Taggenbrunn im Besitz der Familie Kleinszig.

Genau 120 Jahre später - mit April 2003 hat Leopold Fasching die Verwaltung als Burgvogt übernommen. Seit Mai 2003 wird die Burg nach Unterbrechung von wahrscheinlich einigen Jahrhunderten wieder ganzjährig bewohnt. In einem mehrjährigen Stufenplan soll der Burg wieder neues Leben eingehaucht werden.